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Förderkreis Speierling

Die Elsbeere
Sorbus torminalis
Ein Baum mit Geschichte und Zukunft

 

Die Geschichte der Elsbeere begann eigentlich mit Luther, denn er kannte den Baum, sein Vorkommen und die Wirkung der Früchte, als er am 20. September 1526 an seinen Freund Agricola schrieb, er solle ihm doch Elsbeerfrüchte senden, seine Frau brauche sie. Luther wußte also, dass die Früchte "wider den zu weichen Leib" wirken und dass man sie im September zum Beispiel am nördlichen Harzrand findet.

 

Luther nennt als erster in der Literatur den bis heute leitenden deutschen Namen "Elsbeere".
Die Zukunft der selten gewordenen Waldbaumart liegt in der angekündigten Klimaerwärmung, denn in warmen Abschnitten nach der Eiszeit hat sich die Elsbeere natürlich verbreitet und durchsetzen können.

 

Nicht nur die Erhaltung der restlichen genetischen Vielfalt, auch die einmalige Kombination wertvollsten Holzes und des teuersten Edelbrandes aus den Früchten machen die Elsbeere zu einem ganz besonderen Baum, der Förderung und Pflege verdient.

 

 

Knospe des Speierlings
v.l.n.r. Knospe des
Speierlings ,
Sorbus domestica;
Elsbeere,
Sorbus torminalis;
Mehlbeere,
Sorbus aria und der
Vogelbeere oder Eberesche,
Sorbus aucuparia

 

 

Blatt der Elsbeere
Das markante, platanenartige Blatt der Elsbeere und die
rotbraunen, kleinen Früchte

 

 

 

 

Literaturhinweise

Der SpeierlingW. Kausch-Blecken vom Schmeling (1994): „Die Elsbeere“, Selbstverlag, Bovenden
Das Buch ist vergriffen. Eine PDF-Datei (40 MB) des Buches finden Sie hier zum downloaden.


 

In der Schriftenreihe "Naturschutz im Kleinen", herausgegeben von der Stiftung LBBW Natur und Umwelt, Fritz-Elsass-Str. 31, 70174 Stuttgart, ist erschienen:
Heft 27: "Die Elsbeere".