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Förderkreis Speierling

Gefährdung des Speierlings

 

Vor allem Vögel sind es, die die Früchte aufnehmen, die Kerne danach ausscheiden und so verbreiten. Doch Mäuse vertilgen die Samen.

 

Das Wild verbeißt die Keimlinge und die Jungpflanzen stärker als die von anderen Gehölzarten. Und schließlich bedrängen wüchsigere Baumarten die wenigen übrig bleibenden Pflanzen. Die Abkehr von Licht durchfluteten Mittelwäldern hin zu dunklen Hochwäldern hat diese Verdrängung noch verstärkt.

 

 

Rindenkrebs befallener Speierlingsbaum
Mit Rindenkrebs befallener Speierlingsbaum

 

 

Wenn heute aus „Rationalisierungsgründen“ die Pflege von jungen Beständen unterbleibt und diese sich selbst überlassen werden, haben selten gewordene Arten wie Speierling, Elsbeere, Wildbirne oder Wildapfel schlechte Zukunftsaussichten. Pilzbefall mit Nectria galligena verursacht Rindenkrebs an Speierlingen und beeinträchtigt zunehmend ihre Vitalität. Bei der Auswahl von Jungpflanzen ist bereits in der Baumschule darauf zu achten, dass alle befallsfrei sind. Eine besonders große Infektionsgefahr besteht auf ungünstigen Standorten (nass-kalte Böden, Schattenlagen).

 

 

 

Literaturhinweise

Der SpeierlingWedig Kausch-Blecken von Schmeling (2000): "Der Speierling", Selbstverlag, Bovenden: Das Buch ist vergriffen. Eine PDF-Datei (20 MB) des Buches finden Sie hier zum downloaden.


In der Schriftenreihe: "Naturschutz im Kleinen" herausgegeben von der Stiftung LBBW Natur und Umwelt, Fritz-Elsas-Straße 31, 70174 Stuttgart, sind erschienen:

Heft 14: "Der Speierling - Ein seltener Baum in Wald und Flur"

Heft 27: "Die Elsbeere"